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Aktuelles

 

Bald im DLF, Sendung Büchermarkt:

John Berger: Ein Geschenk für Rosa. Hanser 2018.

über Bergers Bento's Skizzenbuch und Von A und X - Eine Liebesgeschichte in Briefen

 

Aktuelle Buchkritik

 

Welche Farbe hat die Seele?

Mareike Fallwickl: Dunkelgrün fast schwarz. FVA 2018 - im literaturhaus.at

 

"Die Hoffnung ist ein Arschloch.", sagt Johanna. Die Bloggerin ist nicht zimperlich. Weder mit sich noch mit anderen. Ihr Stil ist krass, sarkastisch und obszön. Johanna liebt es zu provozieren. Mit dem, was sie schreibt, und mit dem, was sie tut. Johanna ist eine Getriebene, die sich hinter ihrer perfekt inszenierten virtuellen Fassade versteckt. Nur ihr Logbuch weiß, wer sie wirklich ist. "15 / 44 / 31" steht da. Das sind die Maße von Jo's Handgelenk, Oberschenkel und Hals. "Wenn du weißt, wie viel du bist und wie breit und groß und schwer, dann kannst du auch beweisen, dass du bist. Dass du nicht weg bist.", meint Jo. Beitrag lesen ...

 

 

Nichts nichts, nichts nichts ... und auf dem Berge nichts.

Oswald Egger: Val di Non. Suhrkamp 2017 - Buch der Woche im DLF, Büchermarkt

 

Was ist da, wo etwas nicht ist? Wenn nicht das Nichts? Ist das, was dort der Fall ist, ein Dazwischen? Könnte dort nicht ein Ort sein, wo etwas der Fall sein kann? Ein Möglichkeitsraum jenseits aller Tatsachen, die die Welt ausmachen? Mehr als ein Ort der Verneinung: Ein Raum des „Nicht mehr“ und „Noch nicht“. Der „Unpunkt“ nach dem Ende von Etwas. Und der „Ungrund“ vor dem Anfang von etwas anderem. Doch kann man dafür Worte finden? Oswald Egger hat das in seinem neuen Buch "Val di non" versucht. Beitrag lesen ... Oder hören ...

 

Buch der Woche zu:


Was, wenn Schuld bereits mit dem ersten Vergleich beginnt?
Uwe Timm: Ikarien. Roman. Kiepenheuer & Witsch.
2017 - Buch der Woche im DLF, Büchermarkt

Erkennen heißt unterscheiden und untergliedern, vermessen und vergleichen. Was, wenn Schuld bereits mit dem ersten Vergleich beginnt? Und die Ablehnung des Andersartigen nur die Vorstufe vor dem Aussortieren des Abweichenden ist? fragt der namenlose Ich-Erzähler und Alter Ego von Uwe Timm in seinem Roman „Ikarien“ zuallererst sich selbst. Er blickt zurück: Als kleiner Junge steht er nach dem Krieg für Kaugummis zusammen mit dem geistig behinderten Karl vor einem amerikanischen Jeep. Karl hat den Zweiten Weltkrieg von den Eltern versteckt überlebt. War es nicht schon Verrat, ihn zu hänseln, um den anderen zu gefallen?
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August Wilhelm Schlegel zum 250. Geburtstag

 

 

Der unromantische Romantiker: August Wilhelm Schlegel zum 250. Geburtstag

Jochen Strobel: August Wilhelm Schlegel. Biografie. Theiss Verlag 2017. - Buch der Woche im DLF, Büchermarkt

 

Am 5. September 2017 jährt sich August Wilhelm Schlegels Geburtstag zum 250. Mal. Der Literaturhistoriker und -kritiker, Übersetzer, Alt-Philologe und Indologe wurde 1767 in Hannover geboren und starb 1845 in Bonn. Dem älteren Bruder von Friedrich Schlegel kommt unter den kurz vor der Jahrhundertwende in Jena versammelten Frühromantikern große Bedeutung zu, vor allem auch wegen seines internationalen Einflusses. Beitrag lesen ... Oder hören

 

 

Literarisches - Prosa:

Brief an meinen Sohn
Wie war das, als Du zu uns kamst? Kaum eine Elle groß und leicht wie ein Brot.  Weiterlesen ...
 

 

Literarisches - Für eine Handvoll Verse:

Meine täglichen Gelegenheitsgedichte und Gebrauchspoesie

 

Liebe im CC

 

Alle Tauben, so heißt es, hätten einen eingebauten Liebes-
Kompass. Nur ein paar winzige Eisenspäne im Schnabel,
fänden sie zielsicher, nichts als die Sehnsucht und ein paar
Wörter unter den Flügeln, egal von wo, zur großen Liebee

 

nach Hause zurück. Heimweh, so scheint es, ist eine hohe
Kunst. Mit ihr lernen sogar Worte fliegen. Vielleicht – was
wissen wir schon über digitale Brieftauben-Post – geht in
Wahrheit jede short message im Cc an die verlorene Liebe.

Weitere Gedichte lesen ...

 

 

Literarische Schwergewichte 

 

 

"... wie eine große oder lange Wortschlange, Gedankenschlange."
Rober Schindel: Scharlachnatter. Gedichte. Suhrkamp. - im DLF, Büchermarkt

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"Lyrik schreiben ist wie ein Spaziergang im Prater"
Interview mit Robert Schindel zum neuen Gedichtband "Scharlachnatter"
Interview lesen ... Interview hören

Dazu: Schindels Lyrikband "Wundwurzel"

 

 

Friederike Mayröcker

cahier

Ich bin in der Anstalt

Vom Umhalsen der Sperlingswand oder 1 Schumannwahnsinn

Von den Umarmungen

Und ich schüttelte einen Liebling

Scardanelli

 

Thomas Bernhard

Argumente eines Winterspaziergängers. Fragmente zu "Frost"

Der Wahrheit auf der Spur

Goethe schtirbt

 

Thomas-Bernhard-Porträt zum 85. Geburtstag.

Manfred Mittermayer: Thomas Bernhard. Eine Biografie.

 

Peter Handke

Leben ohne Poesie

Vor der Baumschattenwand nachts

 

 

John Berger

Von A und X. Eine Liebesgeschichte in Briefen

Bentos Skizzenbuch

 

 

Gabriel Garcia-Marquez

Leben, um davon zu erzählen

Erinnerung an meine traurigen Huren

Dornröschens Flugzeug

 

Javier Marias

Die sterblich Verliebten

Dein Gesicht morgen. Fieber und Lanze

 

 

Ralf Rothmann

Hitze

Feuer brennt nicht

 

Uwe Timm

Ikarien

Am Beispiel meines Bruders

Ernst Jandl - 5 Gedichte

von einen sprachen

die morgenfeier 8. september 1977

stuhl

august stramm

nichts und etwas

 

 

Peter Henisch

Die schwangere Madonna

Mortimer & Miss Molly

Großes Finale für Novak

 


 

Alles Lyrik oder was?

 

H.C. Artmann: Sämtliche Gedichte

Durs Grünbein: Vom Schnee

Mascha Kaléko: Sämtliche Gedichte

Robert Schindel: Wundwurzel

Robert Schindel: Scharlachnatter - Interview

Alfred Kolleritsch: Tröstliche Parallelen

Volker Braun: Auf die schönen Possen

Klaus Merz: Aus dem Staub

Uljana Wolf: falsche freunde

Monika Rinck: honigprotokolle

Judith Pfeifer: nichts ist wichtiger ding kleines du

Rolf Bossert: Ich steh auf den Treppen des Windes

Uwe Kolbe: Lietzenlieder

Helmut Krausser: Verstand & Kürzungen

Gerhard Rühm: Lügen über Länder und Leute

Evelin Schlag: Sprache von einem anderen Holz

Elfriede Czurda: dunkelziffer

Judith Zander: oder Tau

Erika Burkart: Das späte Erinnern

Christoph W. Bauer: supersonic

Christoph W. Bauer: mein lieben, mein hassen, mein mittendrin du

Joseph Zoderer: Liebe auf den Kopf gestellt

Erwin Einziger: Ein Messer aus Odessa

Oswald Egger: Euer Lenz

Gerhard Kofler: Trilogie neu antik

Kerstin Preiwuß: Gespür für Licht

Kerstin Hensel: Schleuderfigur

Norbert Hummelt: Fegefeuer

 
 

Eine jener klassischen ...

 

Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray. Neuübersetzung von Eike Schönfeld

Botho Strauß: Vom Aufenthalt

D.H. Lawrence: Söhne und ihre Liebhaber

Rolf-Dieter Brinkmann: Ein Vorfall - London - Das Lesestück

Ingeborg Bachmann: Hör-Porträt

Dieter Forte: Tetralogie der Erinnerung

Hans Sahl: Das Exil im Exil

August Wilhelm Schlegel: Biografie von Jochen Strobel

Mascha Kaléko: Porträt der Lyrikerin

 

 

Asiatisches

 

Bien-U, Bae: sacred woods

Daido Moriyama: Shinjuku

Fuminori Nakamura: Der Dieb

Banana Yoshimoto: Moshi Moshi

 

 

Alte Schätze

 

Marcelle Sauvageot: Fast ganz die Deine

Jean-Pierre Abraham: Der Leuchtturm

Hilde Spiel: Rückkehr nach Wien

Jorge Edwards: Ursprung der Welt

Ignacio Aldecoa: Gran Sol

Heinrich Hauser: Schwarzes Revier

Luigi Pirandello: Maestro Amor

Sarah Kirsch: Englisch

 

 

Schräges & Experimentelles

 

Tilman Rammstedt: Morgen mehr - Rezension + Interview + Lesung 1 + Lesung 2

Ann Cotten: Der schaudernde Fächer

Teresa Präauer: Johnny & Jean

Michaela Falkner: Kaltschweißattacken

Peter Licht: Lob der Realität

Tex Rubinowitz: Irma

Franzobel: Das Fest der Steine

Franzobel: Liebesgeschichte

Jenny Erpenbeck: Wörterbuch

Hans Eichhorn: Die Liegestatt

Hans Eichhorn: Unterwegs zu glücklichen Schweinen

Oswald Egger: Euer Lenz und Val di Non

Alissa Walser: Eindeutiger Versuch einer Verführung

Alois Hotschnig: Im Sitzen läuft es sich besser davon

 

 

Einfach nur schöne Bücher

 

 

 

Ilse Aichinger: Unglaubwürdige Reisen

Sarah Kirsch: Englisch

Arno Geiger: Es geht uns gut

Franzobel: Liebesgeschichte

André Heller Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Miroslav Nahacz: Bombel

Walter Kappacher: Fliegenpalast

Lars Brand: Andenken

Hans Zischler: Berlin ist zu groß für Berlin

Hans Zischler: Das Mädchen mit den Orangenpapieren

Oliver Storz: Die Freibadclique

Josef Winkler: Die Realität so sagen, wie sie nicht ist

Josef Winkler: Winnetou, Abel und ich

Cornelia Schleime: Weit fort

Wolf Wondratschek: Mittwoch

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