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Aktuelles

 

Zum Tode von:

John Berger: Von A und X. Eine Liebesgeschichte in Briefen. Buchkritik lesen ...

Bentos Skizzenbuch. Buchkritik lesen ...

Ilse Aichinger: Unglaubwürdige Reisen. Buchkritik lesen ...

 

 

Eingefrorene Bewegung

Kerstin Hensel: Schleuderfigur. Gedichte. Luchterhand 2016. - im DLF, Büchermarkt
 

Bei der Schleuderfigur wird Zufall zum System und Fantasie zur Spielregel: Wer geschleudert wird, muss bei Stopp stillstehen. Verharren in der eingefrorenen Bewegung. Wer rät, was sie darstellt? „Schleuderfigur“ nennt Kerstin Hensel ihren neuen Gedichtband. Sie bezieht sich damit auf ein uraltes Kinderspiel. Beitrag lesen ... Oder hören 

 

 

Zu Tilman Rammstedts "Morgen mehr":

 

Kritik
Eine Vergangenheit, die in der Zukunft liegt


Tilman Rammstedt: Morgen mehr. Roman. Hanser Verlag 2016 - im DLF, Büchermarkt

 

Als wenn es so etwas gäbe: sich nach einer Vergangenheit sehnen, die noch in der Zukunft liegt. Genau das ist es, was Tilman Rammstedts neuer Roman tut. Der Ich-Erzähler erinnert sich an sein Leben, das noch gar nicht begonnen hat. Denn er wurde noch nicht geboren. Ja, er ist noch nicht einmal gezeugt. Und doch weiß er schon jetzt, wie sein zukünftiges Leben verlaufen wird. Beitrag lesen ... Oder hören

 

Der Autor liest selbst: Ein Ausschnitt aus dem Sechsundzwanzigsten Kapitel

Der Autor liest selbst: Ein Ausschnitt aus dem Siebenundvierzigsten Kapitel

 
Interview
"Es ist vielleicht mein klassischster Roman"


Interview mit Tilman Rammstedt
zu "Morgen mehr" im Gespräch mit Michaela Schmitz

 

Tilmann Rammstedts neuer Roman ist in aller Öffentlichkeit entstanden: Herausgekommen sei Buch, das er sonst nie geschrieben hätte, sagte der Schriftsteller im DLF. Es sei seltsam, dass aus experimentellen Umständen sein bislang klassischster Roman entstanden sei.
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Weitere Buchkritiken, bald im Deutschlandfunk:

Luigi Pirandello: Maestro Amor. Römische Novellen. C.H. Beck 2016.
Kerstin Preiwuß: Gespür für Licht. Gedichte. Berlin Verlag 2016.

 

 

Aktuelle Buchkkritik:

 

 

Schreiben als "Durchgangsort"

Norbert Hummelt. Fegefeuer. Gedichte. Luchterhand 2016. - im DLF, Büchermarkt

 

Es gibt mehr zwischen Himmel und Hölle als das Leben. Das Fegefeuer zum Beispiel. Nach katholischer Lehre ist das Fegefeuer ein Ort der reinigenden Buße. Die notwendige Läuterung als Vorbereitung auf die Begegnung mit Gott. Auch das Schreiben sei ein Läuterungsprozess, sagt Norbert Hummelt. "Fegefeuer" nennt der Autor deshalb seinen neuen Gedichtband. Denn Ziel jeder Dichtung sei Erlösung. Durch die Steigerung des Schmerzes hin zur Schönheit.

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Literarisches - Prosa:

(Der folgende Prosatext entstand als Beitrag für den Münchener Kurzgeschichtenwettbewerb 2016 unter dem Thema "kaputt")


Brief an meinen Sohn
Wie war das, als Du zu uns kamst? Kaum eine Elle groß und leicht wie ein Brot. Deine Augen waren schwarze Murmeln, Deine Arme rudernd wie ein Astronaut in der Schwerelosigkeit. Ich legte Dich mir auf die Brust. Und alles war gut. Weiterlesen ...
 

 

Literarisches - Verse:

Lyrisches Tagebuch einer Reise nach Südfrankreich

 

 

Bonjour Lorraine!

 

Der Himmel schmeckt nach Pastis und grüßt auf französisch.
Nur Cattenom schickt Rauchzeichen ins Wolkenlos.
Die Kühe sind weiß und geben Milchkaffee .
Und die Mosel heißt hier Moselle. Die macht heute blau.
Ich zähle Schwäne, solange die Finger reichen
Und sammle Strohballen: gerolltes Sommerglück!
Endlose Hecken säumen große Felder
und kleine Windmühlen holen Wasser für das Vieh.
Es ist das Land der Wälder, Quellen, Weiden.
So wenig Städte und Menschen vergißt man nie.

 

Weitere Gedichte lesen ...

 

 

Weitere Buchkritiken:


Solitaire zu dritt

Christina Maria Landerl. Donnas Haus. Müry Salzmann 2016. - im literaturhaus.at

 

Einsamkeit ist eine Platte, die man immer wieder von vorne abspielt. Für Liz sind es die Lieder von Simon und Garfunkel. In den USA legt sie sie täglich auf. Donna und Kathy hören mit. Ob sie wollen oder nicht. Dabei ist es Donnas Haus, in dem die beiden Frauen zu Gast sind. Liz, Anfang dreißig, forscht an der Universität für ihre Arbeit über Adalbert Stifter. Kathy, um die vierzig, fährt täglich mit dem Mietauto hinaus, um Schwarz-Weiß-Fotos von einsamen Vorstadt-Häusern zu machen. Liz und Kathy wohnen nur für eine Zeit bei Donna; im Keller des etwas heruntergekommenen Hauses mit blinden Fenstern und Gerümpel im Garten. Beitrag lesen ... 

 

 

 

Vom Politischen im Privaten
Evelyn Schlag: Yemen Café. Zsolnay Verlag. 2016. - im literaturhaus.at

 

Auch wer helfen will, kann sich schuldig machen. An diesem Konflikt droht Jonathan, die Hauptfigur von Evelyn Schlags neuem Roman "Yemen Café", zu zerbrechen. Beitrag lesen ... 

 

 

Schattenfrüchte

Peter Handke: Vor der Baumschattenwand nachts. Zeichen und Anflüge von der Peripherie. 2007 -2015. (Tagebuchaufzeichnungen). Suhrkamp. 2016. - im DLF, Büchermarkt


Schmecken Früchte, die im Schatten reifen, nicht süßer?, sinniert der Tagebuchschreiber in einer seiner Notizen. Würden nicht besonders Beeren im Schatten sogar größer und entwickelten später die ideale Süße? „Schattenfrüchte“ könnten Peter Handkes aphoristische Gedankenbilder „Vor der Baumschattenwand nachts“ auch heißen. Beitrag lesen ... Oder hören 

 

 

Literarische Schwergewichte 

 

 

"... wie eine große oder lange Wortschlange, Gedankenschlange."
Rober Schindel: Scharlachnatter. Gedichte. Suhrkamp. - im DLF, Büchermarkt

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"Lyrik schreiben ist wie ein Spaziergang im Prater"
Interview mit Robert Schindel zum neuen Gedichtband "Scharlachnatter"
Interview lesen ... Interview hören

Dazu: Schindels Lyrikband "Wundwurzel"

 

 

Friederike Mayröcker

cahier

Ich bin in der Anstalt

Vom Umhalsen der Sperlingswand oder 1 Schumannwahnsinn

Von den Umarmungen

Und ich schüttelte einen Liebling

Scardanelli

 

Thomas Bernhard

Argumente eines Winterspaziergängers. Fragmente zu "Frost"

Der Wahrheit auf der Spur

Goethe schtirbt

 

Thomas-Bernhard-Porträt zum 85. Geburtstag.

Manfred Mittermayer: Thomas Bernhard. Eine Biografie.

 

Peter Handke

Leben ohne Poesie

Vor der Baumschattenwand nachts

 

 

John Berger

Von A und X. Eine Liebesgeschichte in Briefen

Bentos Skizzenbuch

 

 

Gabriel Garcia-Marquez

Leben, um davon zu erzählen

Erinnerung an meine traurigen Huren

Dornröschens Flugzeug

 

Javier Marias

Die sterblich Verliebten

Dein Gesicht morgen. Fieber und Lanze

 

 

Ralf Rothmann

Hitze

Feuer brennt nicht

 

Ernst Jandl - 5 Gedichte

von einen sprachen

die morgenfeier 8. september 1977

stuhl

august stramm

nichts und etwas

 

 

Peter Henisch

Die schwangere Madonna

Mortimer & Miss Molly

Großes Finale für Novak

 


 

Alles Lyrik oder was?

 

H.C. Artmann: Sämtliche Gedichte

Durs Grünbein: Vom Schnee

Mascha Kaléko: Sämtliche Gedichte

Robert Schindel: Wundwurzel

Robert Schindel: Scharlachnatter - Interview

Alfred Kolleritsch: Tröstliche Parallelen

Volker Braun: Auf die schönen Possen

Klaus Merz: Aus dem Staub

Uljana Wolf: falsche freunde

Monika Rinck: honigprotokolle

Judith Pfeifer: nichts ist wichtiger ding kleines du

Rolf Bossert: Ich steh auf den Treppen des Windes

Uwe Kolbe: Lietzenlieder

Helmut Krausser: Verstand & Kürzungen

Gerhard Rühm: Lügen über Länder und Leute

Evelin Schlag: Sprache von einem anderen Holz

Elfriede Czurda: dunkelziffer

Judith Zander: oder Tau

Erika Burkart: Das späte Erinnern

Christoph W. Bauer: supersonic

Christoph W. Bauer: mein lieben, mein hassen, mein mittendrin du

Joseph Zoderer: Liebe auf den Kopf gestellt

Erwin Einziger: Ein Messer aus Odessa

Oswald Egger: Euer Lenz

Gerhard Kofler: Trilogie neu antik

 
 

Eine jener klassischen ...

 

Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray. Neuübersetzung von Eike Schönfeld

Botho Strauß: Vom Aufenthalt

D.H. Lawrence: Söhne und ihre Liebhaber

Rolf-Dieter Brinkmann: Ein Vorfall - London - Das Lesestück

Ingeborg Bachmann: Hör-Porträt

Dieter Forte: Tetralogie der Erinnerung

Hans Sahl: Das Exil im Exil

 

 

Asiatisches

 

Bien-U, Bae: sacred woods

Daido Moriyama: Shinjuku

Fuminori Nakamura: Der Dieb

Banana Yoshimoto: Moshi Moshi

 

 

Alte Schätze

 

Marcelle Sauvageot: Fast ganz die Deine

Jean-Pierre Abraham: Der Leuchtturm

Hilde Spiel: Rückkehr nach Wien

Jorge Edwards: Ursprung der Welt

Ignacio Aldecoa: Gran Sol

Heinrich Hauser: Schwarzes Revier

 

 

Schräges & Experimentelles

 

Ann Cotten: Der schaudernde Fächer

Teresa Präauer: Johnny & Jean

Michaela Falkner: Kaltschweißattacken

Peter Licht: Lob der Realität

Tex Rubinowitz: Irma

Franzobel: Das Fest der Steine

Franzobel: Liebesgeschichte

Jenny Erpenbeck: Wörterbuch

Hans Eichhorn: Die Liegestatt

Hans Eichhorn: Unterwegs zu glücklichen Schweinen

Alois Hotschnig: Im Sitzen läuft es sich besser davon

 

 

Einfach nur schöne Bücher

 

 

 

Ilse Aichinger: Unglaubwürdige Reisen

Sarah Kirsch: Englisch

Arno Geiger: Es geht uns gut

Franzobel: Liebesgeschichte

André Heller Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Miroslav Nahacz: Bombel

Walter Kappacher: Fliegenpalast

Lars Brand: Andenken

Hans Zischler: Berlin ist zu groß für Berlin

Hans Zischler: Das Mädchen mit den Orangenpapieren

Oliver Storz: Die Freibadclique

Josef Winkler: Die Realität so sagen, wie sie nicht ist

Josef Winkler: Winnetou, Abel und ich

Cornelia Schleime: Weit fort

Wolf Wondratschek: Mittwoch

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