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Aktuelles

 

Buchkritiken, bald im Deutschlandfunk:
Alissa Walser: Eindeutiger Versuch einer Verführung. Hanser 2017.

 

 

Aktuell - Zum Tode von:

John Berger: Von A und X. Eine Liebesgeschichte in Briefen. Buchkritik lesen ...

Bentos Skizzenbuch. Buchkritik lesen ...

Ilse Aichinger: Unglaubwürdige Reisen. Buchkritik lesen ...

 

 

 


Buchkritiken:

"Das nackte Leben" und "Der Friedhof der Kunst"
Luigi Pirandello: Maestro amor. Novellen. C.H. Beck 2016. - im DLF, Büchermarkt 

Was bleibt übrig, wenn man auf einen Schlag nicht mehr der ist, der man bis dahin war? Nicht viel. Zumindest nicht von dem, was das Leben lebenswert macht. Findet Cristoforo Golisch, als er seinen Freund Beniamino Lenzi nach einem Schlaganfall zufällig auf der Straße trifft. Denn der hat, wie es ihm scheint, nicht nur seine frühere Identität, sondern auch seine Sprache und jeglichen gesunden Sinn für die Realität verloren. Für Golisch steht fest: Wenn ihm so etwas wiederfährt, bringt er sich um. Doch als ihn tatsächlich einen Monat später der Schlag trifft, kommt alles anders ... Beitrag lesen ... Oder hören

 

"Yes, I would do everything for you!"
Jan Schomburg: Das Licht und die Geräusche. Roman. Dtv 2017.
- im DLF, Büchermarkt

Unser Denken bestimmt die Wirklichkeit, nicht umgekehrt. Wer Einfluss auf unsere Gedanken hat, entscheidet darüber, was wir sehen und wie wir es sehen. Ja, noch mehr: Wer unsere Sicht auf die Welt bestimmt, hat Macht über unser Selbst. Diese Erkenntnis ist genauso einfach wie erschreckend. Findet Johanna. Als sie das erste Mal feststellt, dass man sich nicht zwingen kann, an etwas nicht zu denken.
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Die Sprache bekommt ein Kind
Kerstin Preiwuß: Gespür für Licht. Gedichte. Berlin Verlag 2016. - im DLF, Büchermarkt

 

In Wirklichkeit gibt es kein schwarz-weiß. In Wahrheit gibt es keinen Anfang und kein Ende. Es ist die Sprache, die hinter jeden Satz einen Punkt setzt. Und jedes Satzende zu einem Akt der Gewalt macht. Die Worte sind es, die uns absolute Finsternis sehen lassen, wo in Wirklichkeit nur Abstufungen von Dunkelheit sind. Im Sprechen dagegen geraten Sprache und Denken in Fluss. Werden zur einzigartigen Sprachmelodie in der Stimme jedes Einzelnen. Kinder, noch bevor sie von sich selbst wissen, besitzen ein absolutes Gehör für die Modulation der Stimme und ein Gespür für Licht und seine Schattierungen. Davon erzählen die Ungeborenen in Kerstin Preiwuß „Gespür für Licht“ ihren Müttern, während diese sie austragen. Beitrag lesen ... Oder hören 

 

 

Eingefrorene Bewegung

Kerstin Hensel: Schleuderfigur. Gedichte. Luchterhand 2016. - im DLF, Büchermarkt
 

Bei der Schleuderfigur wird Zufall zum System und Fantasie zur Spielregel: Wer geschleudert wird, muss bei Stopp stillstehen. Verharren in der eingefrorenen Bewegung. Wer rät, was sie darstellt? „Schleuderfigur“ nennt Kerstin Hensel ihren neuen Gedichtband. Sie bezieht sich damit auf ein uraltes Kinderspiel. Beitrag lesen ... Oder hören

 

 

Literarisches - Prosa:

(Der folgende Prosatext entstand als Beitrag für den Münchener Kurzgeschichtenwettbewerb 2016 unter dem Thema "kaputt")


Brief an meinen Sohn
Wie war das, als Du zu uns kamst? Kaum eine Elle groß und leicht wie ein Brot. Deine Augen waren schwarze Murmeln, Deine Arme rudernd wie ein Astronaut in der Schwerelosigkeit. Ich legte Dich mir auf die Brust. Und alles war gut. Weiterlesen ...
 

 

Literarisches - Verse:

Lyrisches Tagebuch einer Reise nach Südfrankreich

 

 

Bonjour Lorraine!

 

Der Himmel schmeckt nach Pastis und grüßt auf französisch.
Nur Cattenom schickt Rauchzeichen ins Wolkenlos.
Die Kühe sind weiß und geben Milchkaffee .
Und die Mosel heißt hier Moselle. Die macht heute blau.
Ich zähle Schwäne, solange die Finger reichen
Und sammle Strohballen: gerolltes Sommerglück!
Endlose Hecken säumen große Felder
und kleine Windmühlen holen Wasser für das Vieh.
Es ist das Land der Wälder, Quellen, Weiden.
So wenig Städte und Menschen vergißt man nie.

 

Weitere Gedichte lesen ...

 

 

Literarische Schwergewichte 

 

 

"... wie eine große oder lange Wortschlange, Gedankenschlange."
Rober Schindel: Scharlachnatter. Gedichte. Suhrkamp. - im DLF, Büchermarkt

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"Lyrik schreiben ist wie ein Spaziergang im Prater"
Interview mit Robert Schindel zum neuen Gedichtband "Scharlachnatter"
Interview lesen ... Interview hören

Dazu: Schindels Lyrikband "Wundwurzel"

 

 

Friederike Mayröcker

cahier

Ich bin in der Anstalt

Vom Umhalsen der Sperlingswand oder 1 Schumannwahnsinn

Von den Umarmungen

Und ich schüttelte einen Liebling

Scardanelli

 

Thomas Bernhard

Argumente eines Winterspaziergängers. Fragmente zu "Frost"

Der Wahrheit auf der Spur

Goethe schtirbt

 

Thomas-Bernhard-Porträt zum 85. Geburtstag.

Manfred Mittermayer: Thomas Bernhard. Eine Biografie.

 

Peter Handke

Leben ohne Poesie

Vor der Baumschattenwand nachts

 

 

John Berger

Von A und X. Eine Liebesgeschichte in Briefen

Bentos Skizzenbuch

 

 

Gabriel Garcia-Marquez

Leben, um davon zu erzählen

Erinnerung an meine traurigen Huren

Dornröschens Flugzeug

 

Javier Marias

Die sterblich Verliebten

Dein Gesicht morgen. Fieber und Lanze

 

 

Ralf Rothmann

Hitze

Feuer brennt nicht

 

Ernst Jandl - 5 Gedichte

von einen sprachen

die morgenfeier 8. september 1977

stuhl

august stramm

nichts und etwas

 

 

Peter Henisch

Die schwangere Madonna

Mortimer & Miss Molly

Großes Finale für Novak

 


 

Alles Lyrik oder was?

 

H.C. Artmann: Sämtliche Gedichte

Durs Grünbein: Vom Schnee

Mascha Kaléko: Sämtliche Gedichte

Robert Schindel: Wundwurzel

Robert Schindel: Scharlachnatter - Interview

Alfred Kolleritsch: Tröstliche Parallelen

Volker Braun: Auf die schönen Possen

Klaus Merz: Aus dem Staub

Uljana Wolf: falsche freunde

Monika Rinck: honigprotokolle

Judith Pfeifer: nichts ist wichtiger ding kleines du

Rolf Bossert: Ich steh auf den Treppen des Windes

Uwe Kolbe: Lietzenlieder

Helmut Krausser: Verstand & Kürzungen

Gerhard Rühm: Lügen über Länder und Leute

Evelin Schlag: Sprache von einem anderen Holz

Elfriede Czurda: dunkelziffer

Judith Zander: oder Tau

Erika Burkart: Das späte Erinnern

Christoph W. Bauer: supersonic

Christoph W. Bauer: mein lieben, mein hassen, mein mittendrin du

Joseph Zoderer: Liebe auf den Kopf gestellt

Erwin Einziger: Ein Messer aus Odessa

Oswald Egger: Euer Lenz

Gerhard Kofler: Trilogie neu antik

 
 

Eine jener klassischen ...

 

Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray. Neuübersetzung von Eike Schönfeld

Botho Strauß: Vom Aufenthalt

D.H. Lawrence: Söhne und ihre Liebhaber

Rolf-Dieter Brinkmann: Ein Vorfall - London - Das Lesestück

Ingeborg Bachmann: Hör-Porträt

Dieter Forte: Tetralogie der Erinnerung

Hans Sahl: Das Exil im Exil

 

 

Asiatisches

 

Bien-U, Bae: sacred woods

Daido Moriyama: Shinjuku

Fuminori Nakamura: Der Dieb

Banana Yoshimoto: Moshi Moshi

 

 

Alte Schätze

 

Marcelle Sauvageot: Fast ganz die Deine

Jean-Pierre Abraham: Der Leuchtturm

Hilde Spiel: Rückkehr nach Wien

Jorge Edwards: Ursprung der Welt

Ignacio Aldecoa: Gran Sol

Heinrich Hauser: Schwarzes Revier

 

 

Schräges & Experimentelles

 

Ann Cotten: Der schaudernde Fächer

Teresa Präauer: Johnny & Jean

Michaela Falkner: Kaltschweißattacken

Peter Licht: Lob der Realität

Tex Rubinowitz: Irma

Franzobel: Das Fest der Steine

Franzobel: Liebesgeschichte

Jenny Erpenbeck: Wörterbuch

Hans Eichhorn: Die Liegestatt

Hans Eichhorn: Unterwegs zu glücklichen Schweinen

Alois Hotschnig: Im Sitzen läuft es sich besser davon

 

 

Einfach nur schöne Bücher

 

 

 

Ilse Aichinger: Unglaubwürdige Reisen

Sarah Kirsch: Englisch

Arno Geiger: Es geht uns gut

Franzobel: Liebesgeschichte

André Heller Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Miroslav Nahacz: Bombel

Walter Kappacher: Fliegenpalast

Lars Brand: Andenken

Hans Zischler: Berlin ist zu groß für Berlin

Hans Zischler: Das Mädchen mit den Orangenpapieren

Oliver Storz: Die Freibadclique

Josef Winkler: Die Realität so sagen, wie sie nicht ist

Josef Winkler: Winnetou, Abel und ich

Cornelia Schleime: Weit fort

Wolf Wondratschek: Mittwoch

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